Mitweltcoaching

Uwe Dinkhoff

Mitweltcoaching

Diashow

Wieviel Nähe kannst du zulassen?
Wie kannst du Hindernisse überwinden?
Wofür stehst du morgens auf?
Wo bist du verletzt? Was würde dich heilen?
Was, wenn dein Kartenhaus zusammenbricht?
Was ist deine Passion, deine Leidenschaft? Pflegst du sie aktuell?
Macht es dir was aus, eine:r von Vielen zu sein? Wie unterscheidest du dich?
Gelingt es dir, Aufgaben in handhabbare Teile zu zerlegen, um erfolgreich zu sein?
Wann ist ein Auto noch ein Auto? Und wenn es keines mehr ist, welche Funktion hat es dann? Was ist besser?

Was ist dein Job, deine ureigene Lebensaufgabe?
Welche Zeichen und Hinweise dienen dir, deinen Weg zu finden?
Was vermutest du hinter diesem Fenster?
Was ist Realität und was Spiegelung?
Was würde dich erfrischen und dir ermöglichen, die Dinge neu und anders zu sehen?
Wie gelingt es dir, zu dir selbst zu stehen?
Was suchst du eigentlich?
Wann bist du in voller Blüte?
Kann für dich auch der Weg das Ziel sein?

Mitweltcoaching – Was ist das?

Ich spreche lieber von Mitwelt statt Umwelt, um bewusst zu machen, dass das, was uns umgibt, nicht einfach nur eine Kulisse ist, außerhalb von uns, in der wir uns völlig unabhängig bewegen, sondern dass wir selbst Teil dieser Welt sind – unserer Mitwelt.

Coaching meint, betreuen, beraten, begleiten, trainieren.
Im Mitweltcoaching wird aber nicht die Mitwelt gecoacht, der Coach ist keine Beraterin oder Berater, sondern eben die Mitwelt.

Bestimmt ist Ihnen schon aufgefallen, dass Sie, wenn Sie beispielsweise in der Natur spazieren gehen, ganz andere Dinge wahrnehmen und Dinge anders wahrnehmen, je nachdem, mit welchen Gedanken Sie unterwegs sind, mit welcher Stimmung und mit welchem aktuellen Erlebens- und Erfahrungshintergrund.

Es gibt mittlerweile Untersuchen dazu, dass wir den Aufenthalt in der Natur deshalb als erholsam empfinden, weil unsere Aufmerksamkeit ungerichtet und absichtslos und deshalb nicht anstrengend ist und die Natur für uns ein Gegenüber darstellt, dass von uns nichts erwartet, uns wohl aber Anregungen für alle Sinne bietet, vom Hören und Sehen über Berühren und Schmecken und Riechen, kurzum können alle Sinne angeregt werden, ohne dass jedoch von mir irgendetwas erwartet wird.

Wenn wir nun mit einer Frage oder einem Problem unterwegs sind, können wir darauf achtgeben, welche Anregungen und Antworten uns die Mitwelt darauf gibt. Dabei gehen wir weder zielgerichtet noch systematisch vor, sondern sind einfach offen und neugierig.

Verstärken können wir unser Vorgehen, indem wir das, was uns begegnet, fotografieren. Damit reißen wir Momente, Szenen und Situationen aus dem Fluss der Zeit und verewigen sie. Wir können sie später noch betrachten, können aus mehreren Bildern ein Panorama zusammenstellen und können die Bilder noch nachbearbeiten, wenn wir den Eindruck haben, dass das, was wir gesehen und gefühlt haben, auf dem Bild nicht zu sehen ist.

Vielleicht haben wir auf unserem Gang durch die Mitwelt auch gar nichts Besonderes gedacht oder gefühlt. Aber wenn wir die Fotos betrachten, drängen sich spontane Fragen auf, die uns anregen.

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Thema von Anders Norén